Die Schüler des Kung Fu Centrum Nord

Auf dieser Seite berichten die Schüler des Kung Fu Centrum Nord über Ihren ganz persönlichen Weg zum Wing Chun und Ihre Motivation fürs Training. Vielleicht finden Sie sich auch im Bericht des Einen oder anderen Schülers wieder!

Marcus

Meine Motivation für Lok Yiu Wing Chun war schlicht und einfach ich wollte lernen mich zu verteidigen!

Warum Lok Yiu Wing Chun?
Die Effektivität wurde mir schnell bewusst und der nette Umgang miteinander hat mir die Entscheidung noch einfacher gemacht.

Allerdings ist Lok Yiu Wing Chun für mich heute viel mehr geworden, es lehrt mich nicht nur mich verteidigen zu können sondern auch vieles zu hinterfragen! Meine Person und meinen Charakter bezüglich der Verantwortung die diese Kampkunst mit sich bringt.

Ich möchte an dieser Stelle meinem Si-fu für seine Geduld Danken und freue mich auf weitere "anstrengende" Jahre mit Ihm.

Thomas

Es macht Spaß mit anderen Leuten nach Feierabend gemeinsam zu üben, zwischendurch vielleicht mal einen Witz zu machen oder wie beim Schachspiel mit einem Trainigspartner die Fähigkeiten von einem selbst und die des anderen auszuloten.
Der Umgang mit anderen Menschen im Training basiert auf gegenseitiges Vertrauen und Respekt. Wir trainieren immer miteinander und kämpfen nicht gegeneinander. Mich selber hat diese Klima im Umgang mit anderen ehrlicher und offener werden lassen, gleichzeitig aber auch tolleranter und respektvoller. Insbesondere "schwächere" oder neuere Mitschüler werden nicht als schlechter oder "weniger wert" wahrgenommen.

Aber auch bei Übungen die ohne Trainingspartner ausgeübt werden, kann ich viele gute Seiten am Wing Chun für mich entdecken.
z.B. wird die Wahrnehmung und Kontrolle meines Körpers gesteigert. Im Wing Chun wird nicht versucht, möglichst viele Techniken zu erlernen, sondern wenige, einfache Techniken 100%ig ausführen zu können. Auch wenn ich einige von außen betrachtet sehr einfach erscheinende Übungen seit Jahren trainiere, wie z.B. Sat San Choy, entdecke ich immer wieder Neues, das ich besser machen könnte.
Ich bin motiviert, auch über lange Zeiträume nicht aufzugeben.
Man macht ja eigentlich auch nichts falsch, sondern es geht einfach immer noch ein kleines bischen besser. Die Geduld und der Ehrgeiz etwas besser zu machen, als man es gerade kann und dafür zu üben überträgt sich vom Wing Chun Training auf alle Bereiche meines Alltags.
Das Wing Chun Training verzichtet in seinen Ausführung auf akrobatische oder optisch schön anzusehene Techniken, sondern verfolgt auf Basis von Logik und Physik sein Ziel der effizienten Verteidigung. Dieser Blick für das Wesentliche überträgt sich ebenfalls auf meine Herangehensweise an andere Herausforderungen meines Lebens.

Wenn mir Dinge nicht gleich gelingen wollen sehe ich es heute nach ein paar Jahren Training nicht immer gleich negativ.
Insgesamt kann ich sagen dass es mir durch die bewußtere Wahrnehmung meiner Körperkontrolle vorkommt, als hätte ich soetwas wie einen weiteren, neuen Sinn hinzubekommen, so als hätten sich meine Augen ein wenig weiter geöffnet.

Wer ein wenig davon abrückt in "konkreten Techniken" zu denken, entdeckt früher oder später im Wing Chun buddhistische und taoistische Denkweisen. Diese werden nicht gelehrt durch Worte, vielmehr durch den Charakter und die Herangehensweise an die Übungen im allgemeinen.

Was man auch klar sagen muss: Wing Chun ist kein Kampfsport wie Judo oder Boxen. Es gibt keine Regeln, die es einzuhalten gilt, um fair zu bleiben. Wettkämpfe gibt es ebensowenig. Es geht um die Verteidigung des eigenen Lebens und das von Schwächeren mit allen Mitteln die möglich sind. Dabei ist Wing chun äußerst effizient und effektiv.

Seit meinem neunten Lebensjahr trainiere ich Kampfsport/Kampfkunst. Dazu gehörte zu erst Judo, dann Jiu Jitzu mit ein wenig Taekwondo dazwischen und danach mehrere Jahre Seven Star Mantis Kung Fu. Durch meine Erfahrungen kann ich Wing Chun in seiner Qualität als Kampfkunst ein wenig einschätzen und empfinde es als das für mich am besten passende.

Für mich ist Wing Chun eine Lebenseinstellung geworden die mich gesünder leben läßt und meinen Umgang mit anderen respektvoller und offener gestaltet.

Julian

Nachdem ich diverse Sportarten (Tischtennis, Handball, Fechten usw.) ausprobiert hatte und mich nichts lange begeistern konnte, dachte ich, ich versuchs mal mit Kampfkunst. Ich habe also ein Probetraining im Kungfuzentrum Nord gemacht und es hat mich sofort begeistert. Nicht nur weil Kampfkunst für mich ein absolut neues Gebiet in Sachen Sport darstellte, sondern auch weil ich beim Training auf eine unerwartet lockere und freundschaftliche Atmosphäre traf. Die ersten Trainingseffekte bemerkte ich schon nach wenigen Wochen. das Training stärkte mein Selbstvertrauen und meine Körperhaltung hatte sich zum posivien verändert. Diese Gründe, sowie die erstaunliche Effektivität des Wing Chun Systems lassen mich bis heute staunen und motivieren mich weiter zu trainieren.

Gregor

Ich hatte in der Vergangenheit eigentlich eher wenig für Kampfsport übrig; und auch sonst war ich nie sportlich besonders aktiv.
In meinem Arbeitsumfeld bei einer Informatik Firma bekam ich immer wieder mit, dass diverse Kollegen mittleren Alters unter Rückenproblemen leiden und durch diese erheblich beeinträchtigt werden. Ich wollte etwas gegen diese Berufskrankheit und mein Übergewicht tun. Eine Sportart musste her. Nur welche?
Sie sollte wenig akrobatisch und nicht Gelenk belastend sein und dabei den ganzen Körper, sowie den Geist fordern und fördern.
Zunächst informierte ich mich über das Internet. Irgendwann stieß ich auch auf die Internetseite des Kung Fu Centrum Nord.
Von Wing Chun hatte ich in der Vergangenheit schon mal so viel gehört, dass es eine effiziente Selbstverteidigung sei, mehr wusste ich nicht. So informierte mich weiter und entschloss mich schnell es mit Wing Chun zu versuchen.
Ich kontaktierte SiFu Ibo wegen eines Probetrainings. Das Telefonat mit ihm bestätigte den guten ersten Eindruck. Direkt am folgenden Tag kam ich einfach vorbei. Genau das was ich gesucht habe; nicht dem typischen Schlägerklischee entsprechend und auch nicht zu esoterisch. Toll finde ich, dass das Training sehr anspruchsvoll ist, aber dennoch viel gelacht wird, weit ab von Drill und frei von Aggression. Jeder verfolgt sein persönliches Ziel und doch hilft man sich gegenseitig und geht respektvoll miteinander um.
Durch den Aufbau des Wing Chun und des Trainings ist es möglich auch als Anfänger schnell die "coolen" Übungen zu machen. Mich faszinieren immer wieder die Logik und die Einfachheit, die in dem Wing Chun System stecken.
Durch das Wing Chun Training bei SiFu Ibo im Kung Fu Centrum verbessern sich meine Fitness, Körperhaltung, sowie meine Koordination.
Des Weiteren haben sich bei mir ein positiveres Körpergefühl, sowie ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt. Und nebenbei macht das Training auch einfach riesig Spaß.

Mittlerweile gehe ich so oft zum Training wie es nur geht.

Tim

Mein Name ist Tim Hansen,
ich bin 25 Jahre alt und studieren seit 5 Jahren Biologie und Chemie auf Lehramt. Durch die nervliche Belastung des Studiums war ich auf der Suche nach einem Ausgleich. Es hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass Wing Chun für mich noch viel mehr geworden ist, als bloß ein sowohl körperlicher als auch geistiger Ausgleich zum Studium. Schon von Anfang an hat mich die technische Ausgereiftheit der Kampfkunst Wing Chun begeistert. Ich bin bereits über ein Jahr beim Wing Chun und ich bin immer wieder überrascht und begeistert wie viel neues es bei diesem Sport für mich zu entdecken gibt.
Die Trainingsatmosphäre ist seit meinem ersten Trainingstag an sehr kollegial, locker und entspannt. Jeder Trainingspartner ist hilfsbereit, sodass nicht nur Hilfestellung vom Trainer, sondern auch von Trainingspartnern bei der Verfeinerung der Technik helfen.
Jedem der auf der Suche nach einer ungezwungenen Trainingsatmosphäre, einem intelligenten Sport und vielen netten Leuten ist, dem kann ich das Wing Chun Training beim Kung Fu Centrum Nord nur empfehlen.

Jan

Ich kam vor ca. einem Jahr zu Sifu Ibo in die Schule. Bis dahin hatte ich 3-4 Jahre WT mit einer ca. einjaehrigen Pause hinter mir. Ich musste feststellen, dass im Lok Yiu Wing Chun manche Dinge aus mehreren Teilen bestehen und am Anfang auch so zerlegt gelernt werden. Dies hat mir am Anfang doch einige Probleme bereitet. Ich hatte einige Probleme, vom bereits Gelernten loszulassen - auch, weil ich gewisse Zweifel hatte, ob das neu Erlernte nun "das Gelbe vom Ei" ist. Mittlerweile sind diese Zweifel komplett ausgeloescht worden. Ich arbeite nun daran, dem Stil zu folgen und die Altlasten hinter mir zu lassen.
Wing Chun bedeutet fuer mich Erlernung des Koerpergefuehls, der Beherrschung und der Kontrolle. Im Vordergrund steht fuer mich dabei der Schutz vor Angriffen und Stabilisierung meines Koerpers, insbesondere des Rueckens und des Standes. Da ich bereits in der Vergangenheit einen Bandscheibenvorfall zu beklagen hatte, ist fuer mich eine koerperbewusste Haltung von Vorteil. Wing Chun beeinflusst mich in meinen Bewegungen auch im Alltag, sie werden geschmeidiger und ruhiger, mit weniger Kraftaufwand.
Das Faszinierende am Unterricht ist unter anderem, dass ich wirklich jedes Training irgendetwas neues mit nach Hause nehmen kann - es vergeht nahezu kein Trainingstag ohne Erkenntnis. Das Schulklima ist gezeichnet vom gegenseitigen Respekt und dem Gefuehl der Familienzugehoerigkeit.

Eugen

Nachdem ich mit dem Fußballspielen aufgehört habe war ich auf der Suche nach einer sportlichen Betätigung welche meine Gesundheit fördert und sich gleichzeitig in das hohe Alter hinaus noch praktizieren lässt. Zur meiner Schulzeit habe ich schon von Lok Yiu Wing Chun gehört und habe das in meinem Gedächtnis behalten. Irgendwann habe ich mich dann entschieden ein Probetraining im Kung Fu Centrum Nord zu absolvieren. Die familiäre Atmosphäre in der Schule und die traditionelle chinesische Trainingsmethode, ohne irgendwelche zwingenden Prüfungen, Graduierungssysteme und Wettkämpfe, hat mir auf Anhieb zugesagt.
Seit dem bin ich regelmäßig beim Training und bin von dieser Kampfkunst sehr begeistert. Durch diverse Partnerübungen lernt man seinen Körper besser kennen und verbessert die Koordination der Muskeln. Dieses wirkt sich Positiv auf den Alltag indem es z.B. die körperliche Haltung und Reaktionsfähigkeit verbessert. Gleichermaßen wird der Geist durch das auseinandersetzen mit der Materie gefördert. Man lernt sich zu konzentrieren, entdeckt eigene Defizite und versucht sie im Training zu beheben.
Es gefällt mir zum Training zu kommen und jedes Mal eine neue Erkenntnis und gleichzeitig etwas zum Nachdenken mitzunehmen.

Gerrit

Ich hatte schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt eine Kampfkunst zu erlernen, diesen jedoch bis November 2014 nie konkretisiert. Zum einen wollte ich lernen mich im Ernstfall verteidigen zu können, zum anderen durch das Training mein Selbstbewusstsein stärken und meine Fitness fördern.
Da ich schon immer ein Faible für asiatische Kampfstile/Martial Arts hatte, sollte es letztendlich Wing Chun sein. Über das Internet aber auch über meinen Arbeitsweg bin ich auf die Schule von Sifu Ibo aufmerksam geworden und habe auch direkt ein kostenlos Probetraining gemacht.
Da mir der kollegiale Umgang untereinander sehr gut gefiel und ich als Neuling sehr gut aufgenommen wurde, entschloss ich mich letztendlich für das Kung Fu Centrum Nord.

Lok Yiu Wing Chun ist eine sehr anspruchsvolle Kampfkunst, die ein hohes Maß an Disziplin erfordert. Das Training fördert jedoch nicht nur eine Fähigkeit mich zu verteidigen, sondern stärkt auch mein Selbstbewusstsein und somit die Art und Weise wie ich auf andere Menschen zugehe.
Da mir Fitnessstudios nie wirklich zugesagt haben, ist es auch schön dass ich auch beim Kung Fu Training immer wieder an meine Leistungsgrenzen gebracht werde und diese mit der Zeit stetig ausbauen kann.
Die Lehrer gehen individuell auf meine Bedürfnisse ein und passen sich meinem Lerntempo an. Auf diese Art werden alle Schüler gleichermaßen optimal gefördert. Wing Chun ist kein Wettkampfsport und somit gibt es auf keinen "Klassenkampf" unter den Schülern, wie man es ggf. aus anderen Schulen mit zum Beispiel verschiedenen Gutfarben kennt - jeder übt mit jedem gleichermaßen und alle haben Spaß dabei.
Die Trainingsatmosphäre und die geistig als auch körperlich fordernden Übungen bilden für mich zusammen einen optimalen Ausgleich zu meinem Berufsleben.

Stefanie

Ich bin durch meinen Sohn Fynnjard zum Wing Chun gekommen. Er hat damit vor circa 2 Jahren begonnen. Ich hatte zwischendurch mal die Möglichkeit dem Training zuzuschauen, und bin dann neugierig geworden und wollte es selber einmal ausprobieren. Ich dachte zu Anfang, dass es ja recht leicht ausschaut; aber ich habe mich getäuscht.
Es fordert einem viel Konzentration ab und fördert diese auch, sowie Koordinationsfähigkeit. Es tut dem Körper und Geist gut; man kann abschalten vom Alltag und man bekommt ein besseres Körpergefühl und eine bessere Körperhaltung.
Es ist schon erstaunlich, wieviel man mit sehr wenig Kraftaufwand erreichen kann. Das hat mich schon sehr beeindruckt.
Das Training macht unwahrscheinlich viel Spaß; die Truppe ist einfach super! jedem der Neugierig ist, dem rate ich auf jeden Fall seine Neugier zu stillen und das Wing Chun einfach mal auszuprobieren.

Stefanie

Als Frau fühlte ich mich in der Großstadt nie wirklich wohl, wenn ich im Dunkeln allein unterwegs war, da ich in den Nachrichten häufiger etwas von Übergriffen mitbekommen habe, auch in meiner direkten Umgebung. Ich habe daher oft darüber nachgedacht, eine Selbstverteidigungsform zu erlernen, fand aber nie ganz den Mut dazu und habe bei Karate, Judo und Co. immer gedacht, das ist dann vielleicht doch nicht das Richtige für mich.

Da ich fast täglich am Kung Fu Centrum Nord vorbeikomme, war ich auch neugierig, welche Kampfsport-/Kampfkunstform dort vermittelt wird. Schon beim Probetraining wurde mir bewusst, dass Wing Chun genau das war, was ich gesucht hatte. Hier spielt es eigentlich keine Rolle welche Statur man hat, denn man lernt mit der Energie, die einem entgegengebracht wird, zu arbeiten und sie für sich zu nutzen. Es hat mich überrascht, wie effektiv Wing Chun ist, obwohl es mit ganz einfachen Mitteln auskommt. Ich habe schnell verstanden, dass ich mit der richtigen Technik auch einem viel größeren und stärkeren Gegner im Ernstfall etwas entgegensetzen könnte.

Bei vielen anderen Kampfsportarten missfiel mir vor allem der Gedanke, an Wettkämpfen teilnehmen zu müssen, mich mit anderen zu messen. Bei uns in der Schule gibt es diesen Kampfgedanken nicht - wir üben miteinander, lernen voneinander und das immer auf das individuelle Niveau jedes Einzelnen abgestimmt. Es gibt eine Grundstruktur durch die Formen, aber das Training folgt keinem strengen Plan, nach dem man stur eins nach dem anderen lernen muss. Damit hat man auch nicht den Eindruck, den Anschluss zu verlieren, wenn man mal nicht zu Training kommen kann, denn man baut immer auf seinen eigenen aktuellen Fähigkeiten auf.

Wing Chun ist ideal für Frauen, nicht nur weil Körpergröße und Kraft nebensächlich sind, sondern auch weil Frauen durch Veranlagung schon das nötige Gefühl für die Techniken des Wing Chun mitbringen. Das motivierte mich zusätzlich, denn bei regelmäßigem Training konnte ich nach relativ kurzer Zeit feststellen, dass manche Bewegungen bereits ohne nachzudenken funktionierten. Damit hat mir das Wing Chun schon nach wenigen Monaten ein wenig mehr Sicherheit gegeben, wenn ich jetzt unterwegs bin.

Natürlich ist es wichtig, das Erlernte ständig zu erweitern und zu verfeinern, was mühsam und sehr langwierig ist und einem auch eine ordentliche Portion Geduld mit sich selbst abverlangt. Aber ich habe gemerkt, dass sich der Einsatz lohnt und ich investiere die Zeit gerne, weil ich weiß dass ich mich irgendwann voll auf meine Fähigkeiten verlassen kann. Außerdem fällt es mir durch die entspannte Atmosphäre in der Schule leicht, häufig zum Training zu gehen, mit den anderen zu üben und Spaß zu haben. Gerade nach einem anstrengenden und nervigen Arbeitstag hilft es mir, durch die Konzentration auf das Training und die gute Stimmung in der Schule den Kopf von anderen Dingen frei zu bekommen.

Toby

Vor einiger Zeit noch da konnte ich mir gar nicht vorstellen Kampfsport zu betreiben. Ich, ein absolut friedfertiger Mensch und dann Kampfsport. „Never ever“ - dass passt nicht! Nachdem ich dann doch mal einer Einladung unseres Sifu Ibo gefolgt war, stellte ich allerdings sehr schnell fest, dass das nicht stimmt! Keine Aggression, keine Testosteron gesteuerten Wilden, kein Gegeneinander sondern viel Miteinander, sehr geordnet, sehr konzentriert in einer ruhigen ausdauernden Weise, die mich sehr überraschte und zu meinem Erstaunen sehr gut passte. Rückblickend betrachtet bereue ich es schon ein wenig der Einladung unseres Sifu’s nicht früher gefolgt zu sein. Denn jetzt freue ich mich über jede Trainingseinheiten, die ich trotz vollem Terminplan wahrnehmen kann und bedaure jede bei der ich nicht dabei sein kann. Wie schnell sich Dinge ändern können!

Toby

Wing Chun:

Holger

Ich war auf der Suche nach einer Sportart, die ich auch noch betreiben kann, wenn ich etwas in die Jahre gekommen bin und die mir die Chance gibt, meinen Körper fit zu halten und nette Leute kennen zu lernen. Das Alles in Verbindung mit der chinesischen Kultur verbunden, hat mich in das Kung Fu Center Nord geführt. Hier habe ich vor fast drei Jahren die Wirkungsweise des Wing Chun kennen lernen dürfen und bin gleich dabei geblieben. Die Effektivität der Anwendungen und die Leichtigkeit, mit der Sie ausgeführt werden können – wenn man es erstmal kann – sind für mich absolut überzeugend. Je weniger Kraft eingesetzt wird, umso einfacher und schneller kann man diese Kampfkunst erlernen. Bei mir hat es dazu geführt, dass sich Verspannungen abbauen, mein Körpergefühl sich verändert hat und Bewegungsabläufe wie programmiert ablaufen. Ganz nebenbei bin ich wieder beweglicher geworden und kann im Alltag Dinge besser bewältigen. Der Spaß bleibt beim Training auch nicht auf der Strecke und wird durch alle Beteiligten gefördert. Sicher, es wird einem auch hier nix geschenkt und manchmal ist es hart, den eigenen Sch…. – Hund zu überwinden, aber der Erfolg gibt mir auf jeden Fall Recht, dass ich hier eine Sportart und das richtige Team gefunden habe. An dieser Stelle möchte ich auch meinem Sifu Ibo, meinen Si Hings und allen Anderen danken, dass Sie die Geduld aufbringen mir Wing Chun beizubringen.

Apo

Als 13 jähriger begann ich damals mit der Kampfkunst Karate die ich sehr viele Jahre mit grosser Leidenschaft betrieb.Vor einigen jahren Zwang mich dann leider eine Knieverletzung lange zu Pausieren. Nachdem ich vor einiger Zeit beschloß mich wieder einer Kampfkunst zu widmen die etwas schonender für meine Kniegelenke ist besuchte ich ein Probetraining im Kung Fu Centrum Nord. Ich wurde vom ersten Tag von allen Lehrern und Mitschülern herzlich empfangen und fühlte mich eigentlich schon seit der ersten Probestunde Pudelwohl.Das Training wird von einer sehr entspannten Atmosphäre und einem freundlichen miteinander geprägt. Die Übungen mit oder auch ohne Partner sind wie ich finde sehr effizient und machen sehr viel Spaß. Für mich ist Lok Yiu Wing Chun in erster Linie eine Kampfkunst die den Geist und den Körper fit hält und gleichzeitig ein optimaler Weg sich im Ernstfall schnell und effektiv verteitigen zu können.

Steffen

Ich wollte mit einem Freund gemeinsam Kampfkunst lernen. Mein Freund hatte sich vorher etwas länger mit Kampfkünsten befasst und ging unter anderem zu sehr vielen Probetrainings von sehr unterschiedlichen Kampfstilen. Von allen Stilen hatte ihm Wing Chun am besten gefallen. Somit sind wir zusammen zum Probetraining gegangen. Vorher waren wir bei einigen anderen Wing Chun Schulen, wobei mir das Training hier beim Lok Yiu Wing Chun mit Abstand am besten gefallen hat. Während sich dann die Lebensumstände bei meinem Freund geändert hatten, entschied ich mich ein dreimonatiges Probetraining allein zu absolvieren, um Lok Yiu Wing Chun etwas besser kennenzulernen. Genial fand ich auch, dass ich im Grunde die Möglichkeit hatte jeden Tag zum Training zu gehen. Somit konnte ich mir meine Zeit und mein Berufs- und Privatleben sehr gut planen und einteilen. In dieser Zeit lernte ich in einer freundlich-familiären Atmosphäre die ersten technischen Schritte im Wing Chun. Nach dieser Dreimonatsphase war ich überzeugt, Lok Yiu Wing Chun in mein Leben und meinen Alltag aufzunehmen. Ich entdecke bei jeder Trainingseinheit etwas neues an mir und meinem Wing Chun und bin bis heute mit Freude dabei.

Torben

Warum ich Wing Chun mache? Also ich habe, bevor ich mit Wing Chun angefangen habe, gar kein Sport gemacht. Ich habe mir immer Hobbys gesucht die Spaß machen aber nichts für die Gesundheit tun. Ich kannte nur Boxen, Karate und wie sie alle heißen und ich habe mir sowas nie zugetraut (und auch kein wirkliches Interesse gehabt) so etwas zu machen. Eines Tages hatte ich mich mit jemandem unterhalten, der mir erzählt hat, dass er eine Kampkunst trainiert namens Wing Chun. Er erzählte mir das es bei dieser Kampfkunst nicht um Kraft und Gewalt geht, sondern einfach nur zur Verteidigung und zum fit bleiben. Es geht auch nicht um Akrobatik, sondern es werden Reflexe und Bewegungen trainiert um schnell und effektiv Angriffe abzuwehren. Ja und deswegen mache ich Wing Chun, es hält mich fit, es stärkt mein Selbstbewusstsein und es macht Spaß. Man trainiert in einer guten Atmosphäre mit vielen netten Menschen.

Ertu

Ich hatte mir schon einige Zeit darüber Gedanken gemacht, mir eine Sportart zu suchen, die ich regelmäßig betreiben möchte. Nachdem ich etwas recherchiert hatte, fand ich das Kung Centrum Nord und beschloss ein Probetraining zu vereinbaren. Vom ersten Tag an hat, hat mich Wing Chun 'geflasht'. Ich wusste sofort, dass dies das Richtige für mich ist. Wing Chun ist eigentlich einfach und simpel. Das Schwierige daran ist, die Sache nicht zu verkomplizieren. Besonders gut gefiel mir von Anfang an die familiäre Atmosphäre. Alle trainieren miteinander. Egal, ob man ein Anfänger ist oder schon sehr fortgeschritten.

Mike

Nach längerer Suche nach einem geeignetem Kampfsport bzw. einer geeigneten Kampfkunst für mich, bin ich dann über das Internet auf das Kung Fu Centrum Nord aufmerksam geworden. Zuallererst war ich etwas skeptisch, aber auch neugierig auf die Schule und das Lok Yiu Wing Chun. Nach dem Probetraining war ich dann aber auf Anhieb von der Effektivität des Wing Chun und den traditionell chinesischen Lehrmethoden der Schule fasziniert. Nun bin ich bereits seit 4 Jahren dabei und immer noch begeistert. Von Anfang an ist eine lockere und freundschaftliche Atmosphäre zu spüren, die zu einem vertrauens- und respektvollen Partnertraining beiträgt, bei dem, unabhängig vom jeweiligen Leistungsstand, gemeinsam am Wing Chun gearbeitet wird. Zu Beginn erscheinen einem die Übungen vielleicht etwas “seltsam“ und monoton, aber im Laufe der Zeit versteht man den Sinn und Aufbau dahinter, welches immer wieder zu freudigen Aha-Erlebnissen führt. Die logischen Prinzipien des Lok Yiu Wing Chun beeindrucken mich nach wie vor. Bei regelmäßigem Training können, relativ schnell, erste Erfolge verzeichnet werden, wobei jedesmal etwas neues entdeckt wird, was es noch gilt zu verbessern. Dies motiviert mich weiterhin diszipliniert zu trainieren. Dabei wird man natürlich von einem engagierten Si-Fu und Si-Hing unterstützt, die einen stets geduldig korrigieren, aber auch fordern, nicht nur körperlich mal an seine Grenzen zu gehen, sondern auch geistig die Dinge selber zu hinterfragen. Neben dem Aspekt der Selbstverteidigung, merkt man auch wie sich der eigene Körper und Geist durch das Wing Chun positiv verändern. Insbesondere in Hinblick auf das Selbstvertrauen, die Körperhaltung, Koordination und Fitness. Ich kann also nur jedem Interessierten empfehlen sich live davon zu überzeugen.

Bo

Ich heiße Bo, bin 12 Jahre alt und Schüler. Ich habe mit dem Kung Fu Training angefangen, weil ich lernen wollte mich zu verteidigen. Zum Lok Yiu Wing Chun bin ich gekommen, weil ich meinen Vater zum Training begleitet habe, irgendwann habe ich mitgemacht und bin dann dabei geblieben. Für das Training braucht man viel Konzentration, es macht oft auch Spaß, ist aber ganz schön anstrengend. Man muss intensiv trainieren, um Lok Yiu Wing Chun Kung Fu zu lernen. Dann aber ist es sehr effektiv.

Marc

Es macht mir einfach Spaß. Von frühester Kindheit an habe ich einige Sportarten betrieben, wie Fußball, Boden und Geräteturnen, Trampolin und Judo mit Wettkämpfen. Dann stieg ich in das Berufsleben ein und habe mit dem Sport aufgehört. Neun oder zehn Jahre lang habe ich keinen Sport mehr betrieben, aber oft an die Zeit zurück gedacht. Der Bezug zu China und deren Zen- (Chan-) Buddhismus - Kung-Fu hat mich schon als Kind durch die Martial Arts Filme sehr fasziniert. Tradition und Philosophie, wie die "Fünf Tiere des Shaolin" und das Wing Chun: Leben heißt kämpfen. Kämpfen heißt nicht, Gewalt anzuwenden, vielmehr sie aufzulösen. (The Prodigal Son "Die Todesfaust des kleinen Drachen 1981") befasste sich u.a. mit Wing Chun. Ich trainieren das Lok Yiu Wing Chun, weil der Fokus auf der Chi-Sau-Distanz, dem "Kampf mit den Händen" liegt und es technisch sehr anspruchsvoll ist. Mich interessieren die Techniken und die Kampfkonzepte des Wing Chun. Grundsätzlich ist Lok Yiu Wing Chun ein ausgeklügeltes und sehr ökonomisches System, dass eigens für den Kampf zwischen Schwächeren gegen stärkere Personen gedacht ist. Und das ist eines der Reize für mich. Das Training lehrt mich, meinen Kopf freizumachen und mich aktiv zu entspannen, sowie Widerstände und Impulse wahrzunehmen. Wir sind uns so wenig darüber bewußt, was unser "Körper" zu leisten vermag. Das Training ändert unsere eigene Körperwahrnehmung als auch die Wahrnehmung der Körperhaltung von Anderen. Und das fasziniert mich. Für mich ist das Wing Chun eine Energiequelle geworden, sie stärkt mich mental und physisch und gibt mir ein ganz neues Bewusstsein. Deshalb glaube ich, das Wing Chun mich auch in Zukunft begleiten wird.

Dennis

Ich habe eigentlich mit Wing Chun angefangen, um mich selbst verteidigen zu können. Das Wing Chun hält nicht nur meinen Körper fit, sondern hilft mir auch im Ernstfall mich richtig zu verhalten und mich und meine Mitmenschen zu beschützen. Aber im laufe des Trainings wurde mir erklärt das es mehr ist, als nur den Körper zu trainieren. Es ist auch gut für den Kopf. Z.B bin ich durch das Training entspannter/lockerer geworden und es half mir von dem Stress, den ich im Alltag habe, loszulassen. Außerdem gefällt mir die familiäre Atmosphäre in der Schule.

Semih

Anfangs war Kung Fu nur ein Vorschlag meiner Eltern für eine weitere Sportart neben Badminton. Ich war anfangs ein wenig skeptisch, dennoch nahm ich den Vorschlag an. Einer der Hauptgründe, weshalb ich mich dafür entschieden habe, war die Selbstverteidigung und Selbstbeherrschung, die man dort lernen kann. In den ersten Trainingsstunden wurde ich gut eingeweiht und die anderen Schüler waren auch sehr nett. Ich dachte, dass es beim Kung Fu hauptsächlich um Kampf geht, doch nach den ersten Stunden dort merkte ich, dass es um mehr geht: Disziplin, Konzentration und natürlich Selbstbeherrschung (und noch vieles mehr). Man lernt ständig neue Übungen, auch wenn einige nicht auf Anhieb klappen und auf Dauer anstrengend werden. Von einfachen Schrittübungen bis hinzu komplizierten Angriffs- und Verteidigungsübungen ist alles dabei. Ich mache Kung Fu jetzt schon seit ca.3 Jahren und der Gedanke, aufzuhören ist mir noch nicht in den Sinn gekommen!